Deutsche Meisterschaften Berlin

Deutsche Meisterschaften Berlin

Auf die Deutschen Meisterschaften konnte ich mich dieses Jahr leider nicht vorbereiten. Da ich die Woche zuvor ein Praktikum in Physikalischer Chemie absolvieren musste, welches zudem viel Vor- und Nachbereitung benötigte, kam ich von Montag bis Freitag kein einziges Mal ins Wasser. Zudem hatte ich Freitagnachmittag noch eine Klausur zu schreiben. Direkt nach der Klausur ging es dann nach Berlin. Erst spät abends angekommen legte ich mich direkt schlafen um trotz der Umstände noch das bestmögliche am nächsten Tag über die gemeldeten 200S und 1500F herauszuholen.

Noch etwas erschöpft von der vorangegangenen Woche ging ich am Samstag um 8:00 über die 200S an den Start und beendete die Strecke mit 2:19,04. Dies brachte mich zum Zweifeln, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte mich überhaupt für die Meisterschaften melden zu lassen.

Ich schwamm mich aus, ging zurück ins Hotel um nochmal frühstücken zu können und holte dann meinen Schlaf nach. Am Nachmittag motivierte ich mich neu für die 1500F. Ich konzentrierte mich auf meinen Start und auf jede einzelne Wende, weil ich hierin besonders schlecht bin. Nach etwa der Hälfte der Strecke sah ich meinen Trainer Stefan Lurz sowie Alexander Beck am Beckenrand „gut“ schreien, was mich dann nochmal motivierte und ich sah auf der anderen Außenbahn noch eine Schwimmerin, Jeanette Spiwoks, an die ich mich hielt. Ziemlich überraschend schlug ich mit 35 Sekunden Bestzeit in einer Zeit von 16:45,66 als Fünfte an.

Nach nur kurzer Pause kam das B-Finale über 200S, wo ich mich zu meiner Vorlaufzeit nochmal sehr steigern konnte. Mit 2:16,93 schlug ich hier als Zweite an.

Am Sonntag waren dann noch die 100S dran, von denen ich mir nicht allzu viel erwartete. Die Strecke ist einfach schon zu kurz für mich. Ich schwamm nur im Vorlauf und 1:05,49.

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