Europacup Hoorn

Europacup Hoorn

Bei dem vierten Durchgang des diesjährigen Europacups ging ich wieder an den Start. Für mich war es der zweite und insgesamt muss man an drei der fünf Europacups teilnehmen um am Ende im Finale zu schwimmen. Ab jetzt muss ich jede Woche ein Freiwasserrennen von mindestens 5km schwimmen. In Hoorn waren es gleich doppelt so viel zu schwimmen, 10km. Nachdem ich mich das Wochenende zuvor erst bei dem Versuch von 25km bis zum Ende ausgepowert hatte und schließlich wegen völliger Erschöpfung aufgeben musste, hatte ich mir nicht allzu viel von den 10km in Hoorn erwartet, aber dass es so schlecht wird hätte ich trotzdem nicht gedacht. Ich konnte auf den fünf Runden à 2km kaum die Führungsgruppe halten. Die ersten zwei Runden gingen noch ganz gut, danach wurde es immer härter und auf der letzten Runde, bei der es in den Endspurt ging, verlor ich sie. Ich konnte selbst auch keinen Endspurt mehr machen, nur noch den Rest „abschwimmen“. Am Ende wurde ich 9. mit einem deprimierenden Abstand von fast zwei Minuten auf die Siegerin. Dazu muss man allerdings sagen, dass wir sehr starke Wellen hatten und es dadurch noch mehr Kraft kostete als ein anderes 10km Rennen, mit Ausnahme von Cozumel.


Trotzdem ist ein 9.Platz mit solchem Rückstand nicht zu verkraften. Damit war nicht nur meine Motivation für die nächsten Durchgänge erstmal weg, sondern auch die Chance einen Podestplatz in der Gesamtwertung zu erreichen verringert sich drastisch.

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