Neue Saison 2013/2014

Neue Saison 2013/2014

Während meiner Grundausbildung, die knapp acht Wochen dauerte, konnte ich leider überhaupt nicht trainieren. Mit dem Ende der Grundausbildung fuhr ich so schnell wie möglich in das nächste Schwimmbad in Hannover und absolvierte meine erste Trainingseinheit (8km) dort mit Patricia Lucia Wartenberg. Einen großen Dank auch an ihren Trainer, der mir dies gestattete.

 

Danach ging es für mich weiter zu meiner Dienststelle Warendorf für ein paar letzte Formalitäten nach der Versetzung von der Grundausbildung in Hannover in die Sportfördergruppe.

 

Mitte der Woche durfte ich dann zu meinem Trainingsort Würzburg fahren, wofür ich bis auf ein paar wenige Tage die ganze Saison freigestellt wurde um dort optimal trainieren zu können. In Würzburg angekommen stürzte ich mich ins Training, stieg direkt mit denen ein, die schon mehrere Wochen am trainieren waren und machte zusätzlich noch Ausdauertraining auf Fitnessgeräten und mit dem Fahrrad. Nach einem Fahrradunfall musste ich dann gleich noch einmal bis zu den Herbstferien mit dem Training aussetzen. In den Ferien ging es dann ins Trainingslager auf Mallorca, wo gleich 70km in der Woche für mich auf dem Plan standen. Die Woche war vor allem gegen Ende sehr hart, aber es überwog die Freude endlich wieder richtig zu trainieren. Auch überraschte mich, dass ich mich in den Beine-Aufgaben sogar gesteigert hatte. Das lag wahrscheinlich an den langen Märschen mit sehr schwerem Gepäck während der Grundausbildung. In Arme und auch in der gesamten Lage lief es am Anfang natürlich nicht so gut, aber ich habe mich sehr schnell verbessert.

 

Wieder in Würzburg angekommen wurde ich krank. Schon als ich mich ein wenig besser fühlte sprang ich gleich wieder ins Wasser und versuchte den Ausfall zu kompensieren, da mir ja schon so viele Trainingswochen gefehlt haben. Das lief einen Monat lang ganz gut, doch dann wurde ich erneut krank und es folgten weitere Wochen der Krankheit und Wochen, in denen ich mit 80-95km in der Woche versuchte das verpasste Training aufzuholen. Die Tage zwischen den Krankheiten verkürzten sich immer mehr und so lies ich mich auf Pfeifferschen Drüsenfieber testen. Das Ergebnis sollte eine Woche später da sein, solange erhielt ich erneut Sportverbot.

 

Trotzdem startete ich die Bayerischen Masters Meisterschaften über 200m Schmetterling, da diese im eigenen Bad stattfanden. Ich stellte sogar einen neuen Deutschen Rekord in der Zeit von 2:19,52 in der AK 20 auf.

 

Am darauffolgenden Tag bekam ich dann auch endlich das Ergebnis des Bluttests und es war positiv. Ich musste mich also völlig auskurieren und vor weiteren Infekten schützen, da ich durch das Drüsenfieber sehr anfällig war. Während dieser Zeit ging es schon in das zweite Trainingslager und dort wurde ich noch einmal krank.

 

Nach zehn Tagen reisten wir wieder zurück. Nun blieben mir nur noch zwei Trainingswochen und eine Regenerationswoche vor dem Weltcup in Cancun (MEX) und damit vor dem ersten Qualifikationsrennen über 10km für die EM in Berlin. Dort belegte ich den 15. Platz, was zwar um einen Platz besser war als die Platzierung das Jahr zuvor in Cozumel (MEX), aber ich wurde damit mit 8 bzw. 9 Plätzen hinter Isabelle Härle und Finnia Wunram dritte Deutsche. Angela Maurer wurde aufgrund ihrer Bronzemedaille über 10km bei der WM in Barcelona für die EM vornomminiert, weshalb nur noch zwei weitere Plätze zu vergeben waren.

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