Weltcup Mexiko zum dritten Mal

Weltcup Cozumel

Dieses Jahr ging ich in Mexiko motiviert an den Start. Ich bin die letzten Wochen zuvor gute Serien im Training geschwommen und hatte mich auch im Wettkampf sehr stark verbessert. Ich wusste, dass es ein sehr schweres Rennen wird und das nicht nur aufgrund der Bedingungen mit starker Strömung und Wellen, sondern auch weil es als Qualifikationsrennen für uns Deutschen, aber auch für viele andere Nationen ausgewählt wurde.

Für mich war es der wichtigste Wettkampf, den ich bisher geschwommen bin und dementsprechend war ich sehr aufgeregt. Die letzten Nächte zuvor träumte ich schon von dem Rennen. Als es dann endlich losging, freute ich mich. Mit ca. 70 Starterinnen war es ein ungewohnt großes Starterfeld und es waren fast alle guten Schwimmerinnen da.

Die zu schwimmende Runde kannte ich schon, allerdings mit schlechten Erinnerungen. Auch diesmal war es leider so, dass ich immer nur gegen die Strömung Plätze gut machen konnte und mit der Strömung sehr viel verlor. Beim Start positionierte ich mich schlecht und konnte trotz meiner nun schnelleren Grundgeschwindigkeit im Vergleich zu den Jahren davor nicht vorne dabei sein. Bereits in der ersten Runde, in der es auf die Gerade mit der Strömung ging kam dann der Schock. Ich war bereits sehr weit von dem Spitzenfeld entfernt und bereits hier war das Rennen für mich „verloren“. Ich kämpfe weiter und konnte noch ein paar wenige Plätze gutmachen, allerdings reichte es gerade mal für den 28. Platz und damit weit nicht zu der gewünschten Qualifikation für die WM in Kazan über 10km. Aufgrund den fehlenden 16 Plätzen hierfür wurde auch das zweite Qualifikationsrennen in Balatonfured (HUN) abgesagt.

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